Hier mal meine 2 Cents dazu:
a) Wenn du nicht in eine der großen monotheistischen Schubladen paßt, kannst du auch heute noch in unserem ach so toleranten 21. Jhrd. sehr schnell in eine bestimmte Schublade gesteckt werden, egal ob du dich bedeckt hälst mit deinem Glauben oder nicht.
b) Schön, dass Kinder mit 14 Jahren ihren Glauben frei wählen dürfen, nur leider haben die meisten bis zu diesem Alter schon bereits einen Glauben durch die Taufe "aufgedrückt" bekommen (mit dem ganzen Gepäck an "Schuld- und Sühnedenken", etc), ob sie wollten oder nicht.
c) Erinnere ich mich noch mit Grausen daran an meine eigene Kindergartenzeit in den 70er Jahren, wie kath. und evang. Kinder im gleichen Gebäude voneinander getrennt "gehalten" wurden und auch von den "Erzieherinnen" darauf getrimmt wurden, ja nicht miteinander zu spielen.
Das Ganze resultierte dann in einer Art "Minireligionskrieg" zwischen den evang. und kath. kids und ich habe damals nicht verstanden, warum ich denn im Kindergarten nicht mit meiner damaligen besten (kath.) Freundin spielen durfte/sollte, nur weil ich eben in der anderen Gruppe war.
d) Käme es für mich nicht in Frage, mein Kind in einen KiGa zu schicken, der religiös auf einer anderen Linie liegt als mein Glaube, einfach weil ich mir darüber Gedanken machen würde, wie mein Kind damit zurechtkommen soll, wenn es im KiGa etwas anderes hört/sieht, als ich zu Hause lebe.
Ich kann verstehen, dass es angenehmer ist, den KiGa ums Eck herum zu haben und dass auf dem Dorf die Wahlmöglichkeiten nicht sooo groß sind, dann muss ich mich aber auch darauf einstellen, dass der Nachwuchs dann Dinge im KiGa vermittelt bekommt, die nicht mit meiner Einstellung konform gehen.
e) Kinder haben im Allgemeinen keine Vorurteile hinsichtlich Religion, Hautfarbe, etc, die bekommen sie erst von "wohlmeinenden" Erwachsenen "vermittelt".
f) Wenn alle sich immer nur an die allgemein gültigen Spielregeln halten würden, dann würden wir vermutlich immer noch im Haarkleid auf Bäumen sitzen. Es muss immer einen Affen geben, der vom Baum steigt und den Schritt in die Savanne wagt
g) In Irland sind inzwischen Handfastings anderen Eheschließungen gleichgestellt, ich vermute mal, dass das die irischen Paganen nicht durch Stillhalten und Sich-Zurückziehen-um-ja-nicht-aufzufallen erreicht haben.
So, das sind meine 2 Cents, andere mögen dies anders sehen.
Ach ja, spätestens die seit Wochen laufenden Diskussionen und Pressemitteilungen in den Medien zum Thema Kindesmissbrauch in bestimmten Einrichtungen sollte uns doch zu denken geben, in welcher Art und Weise "Lasset die Kindlein zu mir kommen" von bestimmten Vertretern ausgelegt und leider auch ausgelebt wurde (und das zu Lasten der Opfer und ihrer Familien).
b) Schön, dass Kinder mit 14 Jahren ihren Glauben frei wählen dürfen, nur leider haben die meisten bis zu diesem Alter schon bereits einen Glauben durch die Taufe "aufgedrückt" bekommen (mit dem ganzen Gepäck an "Schuld- und Sühnedenken", etc), ob sie wollten oder nicht.
c) Erinnere ich mich noch mit Grausen daran an meine eigene Kindergartenzeit in den 70er Jahren, wie kath. und evang. Kinder im gleichen Gebäude voneinander getrennt "gehalten" wurden und auch von den "Erzieherinnen" darauf getrimmt wurden, ja nicht miteinander zu spielen.
Das Ganze resultierte dann in einer Art "Minireligionskrieg" zwischen den evang. und kath. kids und ich habe damals nicht verstanden, warum ich denn im Kindergarten nicht mit meiner damaligen besten (kath.) Freundin spielen durfte/sollte, nur weil ich eben in der anderen Gruppe war.
d) Käme es für mich nicht in Frage, mein Kind in einen KiGa zu schicken, der religiös auf einer anderen Linie liegt als mein Glaube, einfach weil ich mir darüber Gedanken machen würde, wie mein Kind damit zurechtkommen soll, wenn es im KiGa etwas anderes hört/sieht, als ich zu Hause lebe.
Ich kann verstehen, dass es angenehmer ist, den KiGa ums Eck herum zu haben und dass auf dem Dorf die Wahlmöglichkeiten nicht sooo groß sind, dann muss ich mich aber auch darauf einstellen, dass der Nachwuchs dann Dinge im KiGa vermittelt bekommt, die nicht mit meiner Einstellung konform gehen.
e) Kinder haben im Allgemeinen keine Vorurteile hinsichtlich Religion, Hautfarbe, etc, die bekommen sie erst von "wohlmeinenden" Erwachsenen "vermittelt".
f) Wenn alle sich immer nur an die allgemein gültigen Spielregeln halten würden, dann würden wir vermutlich immer noch im Haarkleid auf Bäumen sitzen. Es muss immer einen Affen geben, der vom Baum steigt und den Schritt in die Savanne wagt
g) In Irland sind inzwischen Handfastings anderen Eheschließungen gleichgestellt, ich vermute mal, dass das die irischen Paganen nicht durch Stillhalten und Sich-Zurückziehen-um-ja-nicht-aufzufallen erreicht haben.
So, das sind meine 2 Cents, andere mögen dies anders sehen.
Ach ja, spätestens die seit Wochen laufenden Diskussionen und Pressemitteilungen in den Medien zum Thema Kindesmissbrauch in bestimmten Einrichtungen sollte uns doch zu denken geben, in welcher Art und Weise "Lasset die Kindlein zu mir kommen" von bestimmten Vertretern ausgelegt und leider auch ausgelebt wurde (und das zu Lasten der Opfer und ihrer Familien).

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